Wider den geplanten Al-Quds Marsch am 8.Mai 2021, Rede im Berliner Abgeordnetenhaus, 22.04.2021

von Dr. Hugh Bronson

Link zur gesamten Rede vom 22.April 2021 im Berliner Abgeordnetenhaus (AgH) per Video auf Facebook: https://tinyurl.com/y4vkrhms und auf rbb Online: https://tinyurl.com/uu6hsmpt

Sehr geehrte/r Herr/Frau Präsident/in, meine Damen und Herren,

jedes Jahr fordert die AfD den Senat und explizit Innensenator Geisel vergeblich dazu auf, den Al-Quds Marsch, der hier in Berlin offen zur Vernichtung des Staates Israels aufruft, zu verbieten. Dieses Jahr soll der widerliche Umzug ausgerechnet am 8. Mai stattfinden. Vor einem Jahr noch hatte der rot-rot-grüne Senat den 8. Mai als einmaligen Feiertag deklariert, um dem 75. Jahrestag des Kriegsendes zu gedenken. An diesem Tag endete die Shoa, der Holocaust, die industrielle Vernichtung der Juden.

In diesem Jahr wird am gleichen Tag eine Prozedur stattfinden, die an eine Fortsetzung appelliert. Der Quds-Tag, 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Chomeini ins Leben gerufen, wird nicht nur in der arabischen Welt für Massenversammlungen genutzt, um die Auslöschung Israels zu fordern.

Wir dürfen sicher sein, dass auch der Umzug in Berlin keine Olivenzweige der Versöhnung anbieten wird. Während andernorts in Europa der Kriegsopfer und der Vertreibung gedacht wird, dürfen in der Stadt der Wannsee-Konferenz von 1942 gefährliche Radikale ihren Hass auf Israel skandieren.Welche Botschaft senden wir so nach Israel? In die Welt? Welches Bild vermittelt Berlin? Warum nutzen Sie, Herr Innensenator Geisel, nicht die gesetzliche Handhabe, die Ihnen, seit dem 28. Februar 2021, mit § 14 Abs. 2 des neuen Berliner Versammlungsfreiheitsgesetzes zur Verfügung steht, um diesem finsteren Treiben endlich ein Ende zu setzen?

(…) Fortsetzung siehe Link zur gesamten Rede im Berliner AgH auf Facebook: https://tinyurl.com/y4vkrhms bzw. auf rbb online: https://tinyurl.com/uu6hsmpt